Warum PV Anlage reinigen ?
🌞 1. Ertrag maximieren
Staub, Pollen, Vogelkot, Laub, Ruß oder Saharastaub können sich auf den Solarmodulen ablagern.
Diese Verschmutzungen verringern den Lichteinfall auf die Zellen und damit auch die Stromproduktion – teilweise um 10–20 % oder mehr bei starker Verschmutzung.
🌧️ 2. Regen allein reicht nicht
Viele denken, Regen würde die Module „automatisch“ reinigen – das stimmt nur bedingt. Bei leichtem Staub hilft Regen zwar, aber hartnäckiger Schmutz (z. B. Vogelkot, Blütenharz, Industrieabgase) bleibt oft haften. Besonders bei flacheren Dachneigungen fließt das Wasser schlechter ab.
🛠️ 3. Schäden vermeiden
Ablagerungen können langfristig sogenannte Hotspots oder Korrosion verursachen. Das passiert, wenn einzelne Zellbereiche sich ungleichmäßig erhitzen – das kann die Lebensdauer der Module reduzieren.
💰 4. Wirtschaftlichkeit
Eine saubere Solaranlage bringt mehr Strom – das bedeutet auch: höhere Einspeisevergütung oder mehr Eigenverbrauch und damit schnellere Amortisation der Anlage.
🧽 5. Wartung und Kontrolle
Bei der Reinigung wird die Anlage oft auch gleich visuell geprüft. So können Mängel wie z. B. lose Kabel, defekte Module, Vogelnester, frühzeitig erkannt werden.
Wie oft sollte die PV-Anlage gereinigt werden ?
Hausdachanlage mit Dachneigung > 30 Grad min alle 5 Jahre
= Jahresertragssteigerung von 8% - 25 %
Industrieanlagen, Reithallen mit Dachneigung < 30 Grad
min. 1 x alle 2 Jahre
= Jahresertragssteigerung von 8% - 30 %
Geflügelställe, landwirtschaftl. PV Anlagen mit Dachneigung < 30 Grad min. 1 x alle 2 Jahre
= Jahresertragssteigerung von 8% - 30 %



